29. Oktober 2014 - Allgemein

Die Duisburger Hafen AG und die HMS Bergbau AG Coal Division (HMS) haben eine langfristige Partnerschaft zur weiteren Entwicklung der Kohleninsel geschlossen. Die HMS Bergbau AG Coal Division wird hier, gemeinsam mit duisport, eine Kohlenumschlaganlage errichten und betreiben, die auch zur Klassifizierung und zum Mischen von Kohlen genutzt werden kann. Die Anlage soll im Frühjahr 2015 in Betrieb gehen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf über 10 Millionen Euro.

„Mit der Übernahme der Kohleninsel im vergangenen Jahr haben wir die Weichen für weiteres Wachstum gestellt. Die positive Entwicklung der letzten Monate hat gezeigt, dass das Gelände zu den modernsten Anlagen in Europa gehört und sehr wettbewerbsfähig ist. Mit HMS haben wir ein renommiertes Unternehmen gewinnen können, durch das die Gesamtfläche der Kohleninsel in Kürze wieder voll genutzt sein wird“, so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.

Die HMS ist ein europaweit agierendes Unternehmen, das sich in Kooperation mit der weltweit tätigen HMS Bergbau AG auf zuverlässige Lieferungen von Kraftwerkskohle für deutsche Kraftwerke und andere Industrieverbraucher spezialisiert. Die Nähe zu den Häfen Rotterdam und Amsterdam sowie die hervorragende trimodale Anbindung der Kohleninsel waren die ausschlaggebenden Gründe für HMS, sich für den Standort Duisburg zu entscheiden.

„Der Duisburger Hafen ist die Hinterlanddrehscheibe für die Westhäfen mit einer optimalen Anbindung an die Märkte Zentraleuropas. Mit der geplanten, innovativen Dosier-Anlage der HMS wird es uns möglich sein, exakte Mischungen in homogener Zusammensetzung just-in-time und in langfristig gleichbleibender Qualität zu liefern. Das ist nicht nur ein echter Wettbewerbsvorteil, sondern auch Voraussetzung, um unsere Kunden langfristig zu binden“, betont Heinz Schernikau, Vorstandsvorsitzender der HMS Bergbau AG.